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1 Euro in die Paro-Therapie investiert, 76 Euro gespart: Die Bedeutung der Parodontitisbehandlung für die Volksgesundheit

 Die Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fand am 17. und 18. November statt und bot einen wichtigen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Zahnärzteschaft in Deutschland. Ein Schwerpunktthema, das während der Versammlung diskutiert wurde, war die Parodontitisbehandlung und ihre Bedeutung für die Volksgesundheit.


Dank an die Zahnärzteschaft für ihren Einsatz


Die Versammlung wurde mit einem Grußwort des Bundesgesundheitsministers eröffnet, in dem er der Zahnärzteschaft für ihren engagierten Einsatz während der Pandemie dankte. Die Zahnärzte und Zahnärztinnen haben in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung geleistet.


Sparmaßnahmen und die Parodontitisbehandlung


In seinem Grußwort verwies der Bundesgesundheitsminister auch auf die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. Dabei wurde auch die Parodontitisbehandlung als ein Bereich genannt, in dem gespart werden solle. Dies führte zu Diskussionen über die Notwendigkeit der Parodontitisbehandlung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheitskosten.


Ein Euro in die Paro-Therapie, 76 Euro gespart


BZÄK-Präsident Prof. Dr. Christoph Benz betonte, dass die Parodontitisbehandlung ein solides wissenschaftliches Konzept hat. Jeder investierte Euro in die Paro-Therapie kann langfristig 76 Euro an Krankheitskosten einsparen. Dies unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der Parodontitisbehandlung und zeigt, dass sie nicht nur für die Gesundheit der Patienten, sondern auch für die Volksgesundheit insgesamt entscheidend ist.


Die Bedeutung der Paro-Therapie für die Volksgesundheit


Dietrich Monstadt (CDU/CSU), MdB, hob ebenfalls die Bedeutung der Paro-Therapie für die Volksgesundheit hervor. Er betonte, dass es viele komplexe Wechselwirkungen im Gesundheitssystem gibt, die die Parodontitisbehandlung zu einem wichtigen Bestandteil machen. Es sei unverständlich, warum die Versorgung in diesem Bereich zurückgefahren wurde.


Herausforderungen und politische Berichte


Die politischen Berichte von BZÄK-Präsident Prof. Dr. Christoph Benz sowie den beiden Vizepräsidenten Konstantin von Laffert und Dr. Romy Ermler unterstrichen die Herausforderungen, denen sich die Zahnärzteschaft gegenübersieht. Neben dem stationären Bereich muss auch der ambulante Bereich unterstützt werden, da die Ambulantisierung des Gesundheitswesens vorangetrieben wird. Gleichzeitig kämpft der ambulante Bereich mit Bürokratie, steigenden Kosten und Fachkräftemangel.


Beschlüsse zur Stärkung der Zahnärzteschaft


Die Delegierten der Bundesversammlung fassten Beschlüsse zur Stärkung der inhabergeführten, freiberuflichen Praxisstrukturen, zur Anerkennung der Tagesabschlussdokumentation und zur wirksamen Bekämpfung des Arzneimittelmangels. Auch die Finanzierung der PAR-Strecke und der Schutz des ZFA-Fachkräftebedarfs wurden diskutiert.


Fazit: Die Parodontitisbehandlung ist von entscheidender Bedeutung für die Volksgesundheit und kann langfristig erhebliche Kosten einsparen. Die Zahnärzteschaft setzt sich weiterhin für die Stärkung der zahnärztlichen Versorgung ein und kämpft gegen bürokratische Hürden.