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Gender Dentistry: Geschlechtsspezifische Zahnprophylaxe

In der Zahnmedizin rücken medizinisch relevante Unterschiede zwischen den Geschlechtern immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die "Gender Dentistry" konzentriert sich auf die geschlechtsspezifische Prävalenz von Erkrankungen wie Karies und Parodontitis. Trotz besserer allgemeiner Zahnpflege und regelmäßiger Kontrolltermine sind Frauen epidemiologischen Daten zufolge häufiger und früher von Karies und Zahnverlust betroffen als Männer. Hormonelle Konstellationen, denen Frauen in bestimmten Lebensphasen ausgesetzt sind, spielen eine Schlüsselrolle für die höhere Karies-Prävalenz. Weibliche Geschlechtshormone wie Östrogen und Progesteron beeinflussen den Mundraum und die Zähne von Frauen, da sich in ihrem Zahnfleisch viele Rezeptoren für diese Hormone befinden.


Im Gegensatz dazu weisen Männer eine signifikant höhere Parodontitis-Quote auf. Dies könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass Männer der Mundgesundheit und Hygiene oft weniger Aufmerksamkeit schenken. Zusätzlich sind Männer statistisch gesehen häufiger Raucher und konsumieren mehr Alkohol, was die Risikofaktoren für Parodontitis erhöht.


Evidenzbasierte Empfehlungen für die Mundhygiene


Da bei beiden Geschlechtern immer noch Defizite in der Mundhygiene bestehen, liegt eine wichtige Aufgabe der Zahnarztpraxis darin, evidenzbasierte Empfehlungen für ein effizientes mechanisches und chemisches Biofilmmanagement zu geben. Leitlinien bestätigen den Zusatznutzen einer 3-fach-Prophylaxe, zu der neben dem Zähneputzen und der Reinigung der Interdentalräume mittels geeigneter Hilfsmittel wie Interdentalbürsten oder Zahnseide auch die Verwendung einer Mundspülung mit antibakterieller Wirkung gehört.


Die besten Ergebnisse bei der Mundhygiene lassen sich mit Produkten erzielen, die ätherische Öle enthalten, wie beispielsweise Listerine®. Listerine® bietet eine einzigartige Formulierung, die bis zu vier ätherische Öle kombiniert. Diese spezielle Zusammensetzung ermöglicht die Langzeitanwendung, ohne dass Verfärbungen der Zähne zu erwarten sind oder die Mundflora aus dem Gleichgewicht gerät. Die Wirksamkeit von Mundspülungen mit ätherischen Ölen wurde in mehr als 30 Langzeitstudien untersucht.


Zusammenfassung


Die "Gender Dentistry" verdeutlicht, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mundgesundheit existieren. Frauen sind anfälliger für Karies, während Männer häufiger Parodontitis entwickeln. Die Wahl der richtigen Mundhygieneprodukte und -methoden ist entscheidend, um diese geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Prävention und Behandlung von Zahnkrankheiten anzugehen.